Im Rennen um den Förderpreis der Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg eG hat der Pfadfinder-Förderkreis Stamm Graf-Gebhard Platz 4 belegt. Nach der virtuellen Preisverleihung überreichten Martin Sachsenhauser und Erich Übler, beide Mitglieder des Vorstandes der Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg eG, den Förderpreis in Höhe von 1.250 Euro. Lars Pachmann, Vorstand des Pfadfinder-Förderkreises, und Angela Kopczyk, Stammesführerin des Stammes Graf Gebhard, nahmen das Preisgeld dankend an. „Das Frieren in den Gruppenstunden hat endlich ein Ende“, strahlten sie. Denn der Förderpreis und die Spenden der Bevölkerung fließen komplett in die Finanzierung der erneuerten Heizung im Pfadfinderheim im Park der Villa Max. Es waren dafür ungeplante Kosten in Höhe von über 7.500 Euro entstanden.

Angela Kopczyk freute sich für alle Gewinner: „Der Förderpreis zeigt, an was für tollen Projekten viele Vereine dran sind. Gerade das quirlige Vereinsleben macht unsere Stadt so lebens- und liebenswert.“ Auch Lars Pachmann lobte die Initiative der Raiffeiseneisenbank Sulzbach-Rosenberg eG: „Mit der Phase der Stimmabgabe lenkt die Raiffeisenbank die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf all das ehrenamtliche Engagement in den Vereinen. Durch den Förderpreis unterstützt sie die Projekte finanziell gleich doppelt, nämlich durch die eigenen Preisgelder und den allgemeinen Spendenaufruf.“

Die Pfadfinder danken allen ihren Stimm- und Spendengebern sowie der Raiffeisenbank ganz herzlich!

Aber auch allen, die die Heizungserneuerung noch bis zum Jahresende unterstützen wollen.
Spendenkonto: IBAN DE06 7525 0000 0380 4677 53. Kontoinhaber: Pfadfinder-Förderkreis Stamm Graf-Gebhard e.V.

20201111 Pfadfinder Foto Raiffeisenbank

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zeitungsartikel vom 16.11.2020 auf www.onetz.de: Neuer Spendenrekord beim Raiffeisen-Förderpreis

20201003 VR Bank Foerderpreis 106Für den Förderpreis der Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg eG hat es der Pfadfinder-Förderkreis Stamm Graf-Gebhard in die Top 10 geschafft. Nun braucht der gemeinnützige Verein jede Unterstützung für die Online-Abstimmung.

Im Stammesheim musste diesen Sommer die Heizung getauscht werden. Es entstanden ungeplante Kosten von ca. 7.500 Euro. Je mehr Stimmen das Projekt der Heizungserneuerung nun erhält, umso größer sind die Chancen auf einen höheren Förderbetrag. Für die Pfadfinder ist jede einzelne Stimme wichtig, denn es sind sehr mitgliedsstarke Vereine im Rennen. Jede Email-Adresse kann nur einmal abstimmen. Wichtig: Unterstützer müssen nach der Stimmabgabe auf den Bestätigungslink der VR-Förderpreis Mail im Posteingang klicken. Sonst wird die Stimme nicht gezählt. Die Votingphase endet am 01.11.2020.

Für jedes Projekt wurde auch ein Spendenkonto eingerichtet. Pro 10 € Spende gibt es zusätzlich 1 Stimme für das Voting. Einzelspenden sind auf max. 100 Stimmen, also 1.000 Euro begrenzt. Anfang November wird bekannt gegeben, ob der Pfadfinder-Förderkreis für einen der fünf Förderpreise ausreichend Unterstützer mobilisiert hat.

Spendenkonto: IBAN DE75 7526 1700 0000 6623 99. Kontoinhaber: Pfadfinder-Förderkreis Stamm Graf-Gebhard Sulzbach-Rosenberg e.V.

„AHA!“ und „OHO!“ Diese Begriffe hallten ein ganzes Wochenende lang durch das Jugendhaus am Knappenberg, als der Stamm Graf Gebhard gemeinsam ein paar tolle Tage dort draußen verbrachte. Doch der Reihe nach…
„AHA!“ Diese Regel hatte oberste Priorität: Abstand-Hygiene-Alltagsmaske. Diese drei magischen Worte des „Repello Corona“ Abwehrzaubers der heutigen Zeit passten perfekt zu Harry Potter und seinen äußerst reinlichen Gefährten, die durch ihre Anwesenheit die Pfadfinder ein bisschen aus ihrem Corona-Alltag zu Hause entschwinden ließen. Schon am Bahnhof in Neukirchen wurde klar: Gleis 9 ¾?! Alles klar! Auf geht’s mit dem Zug nach Hogwarts zur Zaubererausbildung!
„OHO!“ rief der sprechende Hut, wie er bemerkte, welch tapfere und mutige Zauberschüler unter den Pfadfindern waren. Jeder wurde eines der Häuser „Pinecone“, „Dandelion“ und „Whirligig“ zugeteilt und somit stand auch die Zimmereinteilung fest. Schon am nächsten Tag wurde das wichtigste Werkzeug eines Zauberers selbst geschnitzt. Jeder Hogwarts-Lehrling erhielt seinen eigenen Zauberstab. Dann wurde natürlich erst einmal kräftig gehext. Kräuterkunde stand als nächstes auf dem Stundenplan. Mit einer Naturstreife durch den Wald erhielten die kleinen Schüler wichtige Erkenntnisse über verschiedene Baumarten. Anschließend wurde sogar aus Spitzwegerich ein Sirup hergestellt, der bei Husten helfen soll.
Der Höhepunkt stellte das Trimagische Turnier am letzten Tag dar. Dabei mussten die Zauberlehrlinge ihre erlernten Fähigkeiten unter Beweis stellen. Beim Quidditch erzielten sie Tore auf einem fliegenden Besen oder fanden bei der Wahrsagerin die Farbe von Smarties heraus. Zur Siegerehrung sahnte das Haus Whirligig den Hauspokal und eine Tüte Bertie Botts Beans ab. Die bescherten den Gewinnern für die Heimreise mit dem Hogwarts Express vorab Nervenkitzel und dann unbeschreibliche Geschmackserlebnisse.

20200927 Huettenwochenende HarryPotter604

„Pumas in Norddeutschland gesichtet!“ So könnte die Überschrift zur diesjährigen Sommerfahrt des Stammes Graf Gebhard lauten. Gemeint ist damit die Sippe Puma, die vom 31. Juli bis 7. August 2020 eine ereignisreiche Woche an der wunderschönen Mecklenburgischen Seenplatte verbrachte. Mit knapp 20 kg schweren Rucksäcken machten sich die vier Ranger und Rover des Stammes Graf Gebhard mit dem Zug Richtung Feldberg auf. Schließlich musste ja allerhand transportiert werden: Zelt, Verpflegung, Schlafsack, Zahnbürste, Masken, Badesachen, usw.

Als persönliches Ziel setzten sich die vier Pumas, möglichst umweltfreundlich zu reisen und die Woche nachhaltig zu gestalten. Außer die Anreise mit dem Zug wurden die zurückgelegten Wege allein durch Muskelkraft bewältigt: Die Wanderungen durch die herrlichen Landschaften sorgten für Entschleunigung. Zwischendrin durfte es dann doch mal ein wenig schneller vorwärts gehen und die Pfadfinder schnappten sich eine Draisine, um von Fürstenberg nach Lychen zu kommen. Spritzig wurde es immer wieder beim Badengehen in einem der zahlreichen Seen. Dies sorgte zusätzlich für Abkühlung bei ansonsten sonnigem Wetter und heißen Temperaturen.

Nach sieben Tagen, 99 km Wandern, 8 Badeseen und 24 km Draisine fahren, kamen die Vier glücklich an ihrem Ziel in Neustrelitz an.

Sippe Puma sitzt am Steg an der Mecklenburger Seenplatte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3 Tage Action hieß es für die Sippe Oktopus. Zuerst ging es bei der Sommerfahrt hoch hinaus in den Hochseilklettergarten nach Hirschau. Radl geschnappt, Helm auf den Kopf, Maske parat und los ging`s. Am zweiten Tag stachen die Jungpfadfinder in See oder besser gesagt in die Pegnitz. Mit Kanu und Badesachen ein nasses Vergnügen. Die Entspannung folgte dann am letzten Tag mit einem Ausflug nach Schwarzenfeld. Der Zug brachte die Sippe an den Forsterweiher: Sonnenbrille auf und den Sommer genießen – das lässt sich ein echter Oktopus doch nicht zweimal sagen!

20200727 Sippe Octopus 05398

Im Februar lud die königliche Familie auf die Burg Felsenstein zur Ritterakademie ein. Viele tapfere Recken folgten der Einladung und zogen mit Sack und Pack ins Pfadfinderheim ein.

Gleich in der Früh starteten sie mit Teamgeist, Intelligenz, Schnelligkeit und Stärke in den Tag. Dabei stellten die Recken fest, dass man mit Brause im Mund viel schneller läuft und, dass man nur miteinander das giftige Moor durchqueren kann. Vom Mittagessen gestärkt – gelobt sei der Koch! – ging es mit Kunstfertigkeit weiter. Wer ein echter Ritter werden will, braucht natürlich ein Schild verziert mit seinem Wappen. Prächtig gestalteten die Sprösslinge der Adelsgeschlechter ganz individuell ihre eigenen Schilder.

Bei Einbruch der Dunkelheit war eine ordentliche Portion Mut bei einer Nachtwanderung gefragt. Ein ritterliches Abendmahl und Singen im Kerzenschein schlossen den Tag ab. Am Sonntag waren Kooperationsfähigkeit und vor allem Ausdauer gefragt. Jede Gruppe musste in Teamarbeit Holz, Stein, Lehm und Heu sammeln, um ein kleines Dorf aufzubauen. Doch Vorsicht! Im Wald trieb der schwarze Ritter sein Unwesen und luchste jedem, der nicht aufpasste, die wertvollen Rohstoffe wieder ab. Letztendlich konnte aber das Dorf errichtet werden und jedem Ritter wurde feierlich sein Zertifikat der Ritterakademie überreicht.

Ritterakademie der Burg Felsenstein