„Pumas in Norddeutschland gesichtet!“ So könnte die Überschrift zur diesjährigen Sommerfahrt des Stammes Graf Gebhard lauten. Gemeint ist damit die Sippe Puma, die vom 31. Juli bis 7. August 2020 eine ereignisreiche Woche an der wunderschönen Mecklenburgischen Seenplatte verbrachte. Mit knapp 20 kg schweren Rucksäcken machten sich die vier Ranger und Rover des Stammes Graf Gebhard mit dem Zug Richtung Feldberg auf. Schließlich musste ja allerhand transportiert werden: Zelt, Verpflegung, Schlafsack, Zahnbürste, Masken, Badesachen, usw.

Als persönliches Ziel setzten sich die vier Pumas, möglichst umweltfreundlich zu reisen und die Woche nachhaltig zu gestalten. Außer die Anreise mit dem Zug wurden die zurückgelegten Wege allein durch Muskelkraft bewältigt: Die Wanderungen durch die herrlichen Landschaften sorgten für Entschleunigung. Zwischendrin durfte es dann doch mal ein wenig schneller vorwärts gehen und die Pfadfinder schnappten sich eine Draisine, um von Fürstenberg nach Lychen zu kommen. Spritzig wurde es immer wieder beim Badengehen in einem der zahlreichen Seen. Dies sorgte zusätzlich für Abkühlung bei ansonsten sonnigem Wetter und heißen Temperaturen.

Nach sieben Tagen, 99 km Wandern, 8 Badeseen und 24 km Draisine fahren, kamen die Vier glücklich an ihrem Ziel in Neustrelitz an.

Sippe Puma sitzt am Steg an der Mecklenburger Seenplatte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3 Tage Action hieß es für die Sippe Oktopus. Zuerst ging es bei der Sommerfahrt hoch hinaus in den Hochseilklettergarten nach Hirschau. Radl geschnappt, Helm auf den Kopf, Maske parat und los ging`s. Am zweiten Tag stachen die Jungpfadfinder in See oder besser gesagt in die Pegnitz. Mit Kanu und Badesachen ein nasses Vergnügen. Die Entspannung folgte dann am letzten Tag mit einem Ausflug nach Schwarzenfeld. Der Zug brachte die Sippe an den Forsterweiher: Sonnenbrille auf und den Sommer genießen – das lässt sich ein echter Oktopus doch nicht zweimal sagen!

20200727 Sippe Octopus 05398

Im Februar lud die königliche Familie auf die Burg Felsenstein zur Ritterakademie ein. Viele tapfere Recken folgten der Einladung und zogen mit Sack und Pack ins Pfadfinderheim ein.

Gleich in der Früh starteten sie mit Teamgeist, Intelligenz, Schnelligkeit und Stärke in den Tag. Dabei stellten die Recken fest, dass man mit Brause im Mund viel schneller läuft und, dass man nur miteinander das giftige Moor durchqueren kann. Vom Mittagessen gestärkt – gelobt sei der Koch! – ging es mit Kunstfertigkeit weiter. Wer ein echter Ritter werden will, braucht natürlich ein Schild verziert mit seinem Wappen. Prächtig gestalteten die Sprösslinge der Adelsgeschlechter ganz individuell ihre eigenen Schilder.

Bei Einbruch der Dunkelheit war eine ordentliche Portion Mut bei einer Nachtwanderung gefragt. Ein ritterliches Abendmahl und Singen im Kerzenschein schlossen den Tag ab. Am Sonntag waren Kooperationsfähigkeit und vor allem Ausdauer gefragt. Jede Gruppe musste in Teamarbeit Holz, Stein, Lehm und Heu sammeln, um ein kleines Dorf aufzubauen. Doch Vorsicht! Im Wald trieb der schwarze Ritter sein Unwesen und luchste jedem, der nicht aufpasste, die wertvollen Rohstoffe wieder ab. Letztendlich konnte aber das Dorf errichtet werden und jedem Ritter wurde feierlich sein Zertifikat der Ritterakademie überreicht.

Ritterakademie der Burg Felsenstein

 

Die Wölflinge des Stammes machten sich in den Herbstferien zuerst auf den Weg nach Bernricht. Endlich zum Herbsthüttenwochenende angekommen, merkten sie schnell: Das war ja gar nicht Bernricht, sondern Italien! Dort gab es nicht nur Spagetti zu essen, sondern auch ein lustiges Actionspiel. Außerdem wurde so mancher Kriminalfall in Palermo gelöst. Nachts in die warmen Schlafsäcke gekrochen, durften die Wölflinge als erstes die neu angeschafften Matratzen testen.

Weiter ging es am nächsten Morgen über Amerika nach Afrika, dort wurden Trommeln und echte afrikanische Masken gebastelt. Leider ging die „Teleportation“ am Sonntag schief und so kam man nicht Sulzbach an, sondern man stand wieder vor der Hütte. So hieß es Wanderschuhe schnüren und nach Hause wandern, wo die Wölflinge von ihren Eltern in Empfang genommen wurden.

Doch lange sollte es im Bernrichter Wald nicht ruhig sein: gleich am Donnerstag reiste die Pfadfinder-Sippe Oktopus mit einem U-Boot und Gepäck auf die Bernrichter Hütte, besser gesagt in die Unterwasserwelt hinab. Natürlich mussten dazu die passenden Taucherbrillen gebastelt werden, als auch die Zugangscodes erarbeitet werden, um Eintritt in das U-Boot zu erlangen. Dort wurde Köstliches aufgetischt: Neben duftenden Zimtschnecken, leckeren Wraps und süßen Schokofrüchten war das Highlight die Burgerbar.

Das ganze U-Boot wurde zum Abschlussabend in eine Unterwasserdisco verwandelt und bis spät in den Abend getanzt, gespielt und gefeiert. Am letzten Tag wurde wieder auf Meereshöhe aufgetaucht, die Hütte geputzt und mit Sack und Pack nach Sulzbach geschwommen, nein gewandert.

Wanderung zum Herbsthüttenwochenende

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum World Scout Jamboree 2019 sind 40.000 Teilnehmer aus aller Welt nach West Virginia gereist. Mia und Nane vom Stamm Graf Gebhard waren auch dabei. Sie sind voller Erlebnisse wieder zurück gekehrt.  

Das ZDF auslandsjournal berichtet in einem Fernsehbeitrag vom "Sommerlager in West Virginia". Elmar Theveßen fing die Eindrücke von Hamburger Pfadfindern ein, die auch vom 22. Juli - 2. August 2019 beim weltgrößten Pfadfinderlager in den USA waren.

ZDF auslandsjournal: Sommerlager in West Virginia
Beitragslänge:5 min, Datum: 21.08.2019

20190821 auslandsjournal

Weitere Impressionen des Jamborees gibt es auch unter folgenden Links:

Webseite des World Scout Jamboree 2019
Webseite des deutschen Kontingents 
Facebookseite des deutschen Kontingents 

 

Der Förderkreis des Stammes Graf Gebhard wanderte auf den Spuren seines Namensgebers durch die Innenstadt Sulzbachs und obwohl die meisten schon Jahrzehnte in selbiger wohnten, offenbarte sich doch so manch unentdecktes Geheimnis.

Sei es das kurbelbare Altarbild in der katholischen Kirche oder die Verwendung der „Schusterkugel“ im Pflasterzollhaus: Es schien so, als würde Stadtführerin Evi Eckl wirklich über alles Bescheid zu wissen. Und so verwunderte es auch nicht wie spannend und kurzweilig die Stadtführung – gespickt mit persönlichen Geschichten aus dem Leben der Stadtführerin – mit knapp 50 Teilnehmenden verlief. Auch so einige Ecken wurden dabei besucht, die man nicht jeden Tag zu sehen bekommt: An der Stadtmauer entlang, hoch auf dem Grünthaler-Turm oder das Trauzimmer im Rathaus.

Als Highlight für die Kinder entpuppte sich die Schatzsuche im Stadtgraben. Schnell wie der Wind flitzten die Wölflinge und Juppis davon, als sie erfuhren, dass dort eine goldene Truhe versteckt war. Und Hugo war der Erste, der diese erblickte. Gefüllt mit Süßigkeiten und leuchtenden Glückssteinen brachte er die Beute freudestrahlend zu den etwas langsameren Erwachsenen. Nachdem alles unter den Kindern verteilt war, war es umso trauriger zu erfahren, dass dies die allerletzte Stadtführung von Evi Eckl gewesen war. Mit so viel Herzblut und Freude vorgetragen hat man wohl selten eine Tour durch Sulzbachs Geschichte erleben dürfen.

Das Ende verbrachte der Förderkreis im Gasthaus Sperber, wo es bei schmackhaften Kuchen und deftigen Brotzeiten noch einige persönliche Geschichten über Sulzbachs Vergangenheit zu erzählen gab.

 20191003 Foerderkreis Stadtfuehrung