Am nächsten Morgen flitzten Gallier durch den Wald, um beim Geländespiel ordentlich die Römer zu verhauen. Zur Regeneration durften sich alle beim Basteln von originalgetreuen Lederschuhen und -schmuck ausleben oder auch farbige Turnbeutel mit dem aktuellen Lagerlogo als Andenken für zu Hause bedrucken. Vor allem die Jungs freuten sich über die Anfertigung von Pompfen (gepolsterte Sportgeräte), die dann natürlich auch entsprechend ausprobiert werden mussten. Zum Abendessen wurde „Gallier-like“ ein phänomenaler (Wild-)Schweinbraten mit Knödeln kredenzt, der ratzeputz von den hungrigen Mäulern verschlungen wurde und am Ende in minutenlangen Standing Ovations für die Küche mündete.

Am Sonntag wurde das Frühstück förmlich zelebriert, da Miraculix durch einen genialen Zaubertrick ein echtes Straußenei herbeihexte, das nun natürlich für alle Gallier gebraten und verspeist wurde! Kaum gestärkt wurden urplötzlich die „Gubbel-Gubbel“ im Wald um die Bernrichter Hütte entdeckt und schon ging die wilde Jagd los: Zuerst musste das Feuer im gallischen Dorf gelöscht werden, dann schnell die Zutaten für den Zaubertrank erschmeckt werden, damit Miraculix einen neuen Trank brauen konnte. Hinkelsteinchen flogen durch die Luft genauso wie stinkende Fische und bei Automatix konnten die Hammer geschwungen werden. Beim Teutates!

Und eh man sich`s versah, waren schon fast alle Zelte wieder abgebaut und die Familien brachen 'gen Heimat auf. Doch ein paar Mutigen war es noch nicht genug. Sie blieben noch drei weitere Tage auf dem Sommerlager und versuchten ihre neu gewonnen Fertigkeiten als Gallier im Stammeslager auszubauen. Den Umgang mit Karte und Kompass bewiesen sie auf einem Hajk. Dabei stellten ein paar Unerschrockene fest, dass ihnen nicht der Himmel auf den Kopf fällt, auch wenn sie unter freien Himmel schlafen.