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Am darauffolgenden Tag wurden zahlreiche AGs angeboten. Da flogen riesige Seifenblasen über das Hüttengelände, ein sogenanntes „Exit-Tent“ wurde errichtet, aus dem man innerhalb von 30 Minuten durch Knobeln und Rätsellösen herauskommen musste und T-Shirts wurden professionell mit dem diesjährigen Familienlagerlogo bedruckt als Erinnerung für Zuhause.

Nachmittags gab das Wetter das Programm vor: Durch einen gewaltigen Regenschauer mit Blitz und Donner beschränkte man sich aufs Zelte-Festhalten und Kuchen in der Hütte genießen. Abends stand dann allerdings ein mutiges Highlight auf dem Programm: Eine Nachtwanderung ohne Taschenlampe durch den Bernrichter Wald bis zum sogenannten „Materl“. Bei vielen Erwachsenen kamen Erinnerungen über das „Peutental-Männchen“ hoch, das dort sein Unwesen treiben soll. Gesehen wurde es jedoch noch nie, obwohl ein paar Sipplingen durch einen Nachzügler einen gehörigen Schrecken eingejagt wurde, da sie diesen für das leibhaftige „Peutental-Männchen“ hielten.

Am letzten Tag wurden dann riesige Spielfelder aufgebaut und von Klein bis Groß hatten beim Siedler von Catan, dem Leiterspiel oder Moorhuhnschießen so viel Spaß, dass durch das Lachen und Quietschen der Kinder nicht nur der Würfel, sondern sogar die Memory-Karten und die Dominosteine wieder aus ihren Verstecken heraus kamen und unbedingt mitspielen wollten.

Am Ende waren sich alle einig: Beim Spielen geht es nicht um das Gewinnen, sondern um die gemeinsame Freude und den Spaß daran!